Häufige Fragen (FAQ)
Wie kann ich unerkannten Spam melden?
Im Web-Mail von k18.ch hat es einen Link “Spam”. Wenn du in einem Mail diesen klickst, passiert folgendes:
- Das Mail wird, inkl. aller Angaben über welche Server es gereist ist, an unseren Spam-Filter übergeben. Damit lernt er künftig solche Inhalte als tendenziell spamös zu bewerten.
- Unser Spam-Filter leitet es danach an mehrere spezielle Netzwerke weiter. Diese speichern es ab, so dass viele andere Filter von anderen Organisationen die Informationen über dieses bisher unerkannt entwischte Spam-Mail ebenfalls erfahren. Umgekehrt lernt unser Spam-Filter von den anderen.
- Dann leitet er es an einen weiteren speziellen Server (http://www.spamcop.net/) weiter, welcher eben diese wichtige zusätzliche Netzwerk-Informationen analysiert.
- Damit kann er dann den Rechner oder das Benutzer-Konto zu identifizieren, welche es erlaubt hat, dass besagtes Spam-Mail überhaupt ins Internet gelangt ist. Damit ist, wenn nicht der Schuldige, so doch wenigstens der Verantwortliche gefunden, welcher eine Lücke in seinen Systemen übersehen hat.
- Nach abgeschlossener Analyse, bereitet er spezielle Berichte (Abuse-Reports, zu deutsch Missbrauchs-Anzeigen) zuhanden der fehlbaren Netzwerk-Administratoren vor. Dieser werden aber erst abgeschickt, wenn ich diese gelesen und selbst überprüft und bestätigt habe. Ansonsten wäre das Risiko zu gross, das Unschuldige angeschwärzt werden.
- Die Netzwerkadministratoren reagieren dann meistens schnell und beheben das Problem. Diese können auch weitere Untersuchungen anhand ihrer gespeicherten Server-Protokolle durchführen. Allenfalls leiten diese dann strafrechtliche Massnahmen ein. In der Regel sind sie dankbar, dass sie auf das Problem aufmerksam gemacht worden sind.
- Reagiert ein Netzwerkadministrator hingegen nicht auf wiederholte Abuse-Reports, so landet sein Netzwerk und seine Server auf der schwarzen Liste. Es werden keine Mails mehr vor dort angenommen. Und zwar nicht nur von uns, sondern von der Mehrzahl der Server weltweit (http://www.spamhaus.org/). Eine drastischen Massnahme für all die Leute die an dieses Netz angeschlossen sind oder ihre Mail-Accounts auf diesen Servern haben.
Warum kein FTP Server?
Das über 20 Jahre alte FTP Protokoll ist aus heutiger Sicht veraltet und kaum noch zu gebrauchen. Hier nur einige der Probleme die wir damit haben:
- Benutzername und Passwörter (und auch die zu übertragenden Daten) können mit FTP nicht verschlüsselt übertragen werden. Da wir auf k18.ch für alle Services die selben Anmeldedaten verwenden, wären ausser den Webseiten auch allen anderen Daten wie Mails usw. gefährdet.
- FTP benötigt als einziger Internet-Dienst mehrere TCP-Ports, was bei Firewalls zu aufwändigen Umgehungslösungen und Sicherheitsproblemen führt.
- Im FTP-Protokoll sind Funktionen eingebaut die zusätzliche Ports auf Servern von Dritten öffnen können
- FTP ist langsam und kompliziert, es müssen, vor, neben, zwischen und nach den eigentlichen zu transferierenden Files, eine Unmenge von Daten hin und her geschickt werden.
- Es fehlt die Überprüfung nach der Übertragung ob die Daten vollständig und korrekt übertragen wurden.
- Datums- und Zeitangaben der Dateien gehen verloren.
- Je nach Datei-Typ muss jeweils zwischen binärer (Bilder, Video, Audio) oder ASCII (Text, HTML, PHP) Übertragung umgeschaltet werden, wird dies versäumt oder falsch eingestellt, sind die Dateien nicht lesbar.
- Auf Desktop-Systemen müssen erst FTP Client Programme installiert werden.
Warum kein POP3 Mail Server?
Werden Mails vom Mail Client über POP3 beim Server abgeholt, so werden sie im Normalfall auf dem Mail-Server gelöscht. Möchte ich meine Mails von verschiedene Computern (z. B. Geschäft, Zuhause, Handy oder im Internetcafé) lesen, wird das schnell zum Problem. Mails welche von einem Computer abgeholt wurden, stehen dem anderen nicht mehr zur Verfügung.
Man kann zwar die meisten Mail-Programme so einstellen, dass die Mails abgeholt werden, ohne dass sie auf dem Server gelöscht werden, aber das führt in den meisten Fällen zu weiteren Problemen.
- Manchmal “vergisst” das Mail-Programm welche Mails nun schon abgeholt wurden, und lädt danach alles nochmals herunter, was zu doppelten und dreifachen Kopien aller Mails führen kann.
- Wie und wann lösche ich danach alte Mails und Spams die nur im Weg sind auf dem Server?
Ein IMAP Mail-Server bietet dagegen eine Reihe von Vorteilen gegenüber POP3:
- Es spielt es keine Rolle von wo aus Mails gelesen und versendet werden.
- Wie auf der eigenen Festplatte können Ordner angelegt werden und die tägliche Mail-Flut organisiert abgelegt werden.
- Die eigenen gesendete Mails stehen ebenfalls weiterhin auf dem Server zur Verfügung
- Auch zusätzliche Informationen zu jedem Mail bleiben erhalten, wie “Neu eingetroffen”, Gelesen oder nicht, Beantwortet, Markiert, usw.
- Angefangene eigene Nachrichten und Entwürfe können Zwischengespeichert und später von woanders fertig geschrieben und versendet werden.
- Spams werden automatisch in den entsprechenden Ordner verschoben und erobern so nicht den Posteingang
- Auch können weitere Filter-Regeln die Eingangspost nach eigenen Kriterien in entsprechende Ordner vor sortieren.
- Nach einer Neuinstallation oder Wechsel des eigenen Computers, genügt es Serveradresse und Anmeldung einzugeben, und man ist auf dem exakt gleichen Stand wie davor.
Grundsätzlich bietet IMAP die selben Vorteile, welche Webmail-Dienste wie Hotmail, GMX, YahooMail usw. so beliebt gemacht haben, aber mit ein paar entscheidenden Vorteilen:
- Bequemes und schnelles arbeiten im eigenen Mail-Programm (auch ohne Internet-Verbindung) statt online im Browser auf meist langsamen Webseiten.
- Die Mails liegen auf dem eigenen Server, die Verbindung ist verschlüsselt. Anstatt in fremden Ländern auf Servern fremder Firmen zusammen mit der Post von Millionen anderer Benutzer.
- Der Anteil Spam Nachrichten ist bedeutend geringer (zwischen 1 bis 20 Spam Mails pro Monat).